Down by the river in Guarda do Embaú

Die Tage in Praia do Rosa vergehen wie im Flug und schon steht die zweite Destination auf dem Programm. Guarda do Embaú: Berühmt für seine Linkswelle. Die komplizierte Anreise per Bus sparen wir uns. Ciro, unser Host in Praia do Rosa, bietet uns freundlicherweise an, direkt mit seinem Auto dorthin zu fahren.

Im Dörfchen Guarda Do Embaú konzentriert sich alles auf kleinem Raum. Die Supermärkte, die Surfshops, der Strand. Alles ist innerhalb von zehn Minuten erreichbar. Definitiv ein Vorteil, wenn man zu Fuss unterwegs ist. Um an den Strand zu gelangen muss zuerst ein Fluss überquert werden, der je nach Wasserstand (reicht meistens bis zur Hüfte) eine ziemliche Strömung hat. Wer trockenen Fusses den Strand erreichen will, kann sich für drei Reais (umgerechnet ca. CHF 1.-) rüber schippern lassen.

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Wer Geld sparen will, geht zu Fuss

Wellen Top, Wetter Flop

Bereits ab dem ersten Tag erreicht ein fetter Swell – zumindest für unsere Verhältnisse – den Strand. Zwei-Meter-Wellen (ausser die berühmte Linke, die will nicht wirklich) und ein volles Line-Up mit über 100 Surfern sind die Folgen. Keine guten Voraussetzungen für uns. Wir beschliessen, auf die Praia da Comadrinha Sabrina (oder kurz: Prainha) auszuweichen. Der kleine Strand ist zu Fuss in ca. 20 Minuten von Guarda aus erreichbar. Die Wellen dort sind kleiner und strukturierter und im Line-Up tummeln sich nicht hunderte Leute, sondern nur ein Dutzend.

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Marcel auf dem Weg zur Prainha

Wettertechnisch zeigt sich Brasilien von seiner schwierigen Seite. Immer wieder kommt es zu starken Regengüssen.

«äs schiffet»

Auch Gewitterwolken ziehen bei den Surfsessions über uns hinweg. Eingentlich ein sehr guter Grund, das Wasser zu verlassen. Aber eine der Top-Angewohnheiten der Brasilianer haben wir bereits übernommen: Der Strandtag ist erst vorbei, wenn der Blitz im Schirm einschlägt!

Die Brasilianer in Feierlaune

Die Brasilianer sind ja bekannt dafür, spontane Partys zu feiern. Was uns immer wieder fasziniert ist, mit welcher Leichtigkeit sie dies tun. Egal ob eine Samba-Darbietung am Strand oder ein kleines Konzert auf dem Dorfplatz. Wo bei uns nur verlegen mit dem Fuss gewippt würde, sind die Brasilianer mit vollem Einsatz dabei. Die Videos beweisen es:

Alles in allem verbringen wir vier schöne Tage in Guarda. So ganz warm werden wir aber nicht mit dem Surfer-Dörfchen. Das mag allerdings am vielen Regen und der schlecht gewählten Unterkunft liegen, die wir über Airbnb gebucht haben. Dank vielen Mücken und Party-Lärm kommen wir dort nämlich nicht so recht zur Ruhe. Und so freuen wir uns, als es am Montag weiter Richtung Florianopolis geht. (mar)

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